Das war: Das Ringtreffen 2010

11.11.2010: Kennenlernen a la Carte, Kinderrechte rein ins Grundgesetz und Bundeswehr raus aus Schulen! Das Ringtreffen war auch diesmal ein Ort der Bildung, der Vernetzung - und der Freundschaft.

Vom 5. bis 7. November haben sich die Ringe im Salvador-Allende-Haus in Oer-Erkenschwick getroffen. Wie angekündigt, haben viele Genossinnen und Genossen zur gleichen Zeit im Wendland gegen den Castor-Transport demonstriert. Deshalb war das Ringtreffen dieses Jahr etwas kleiner als gewohnt. Inhaltlich wurde dennoch viel erreicht - und es gab jede Menge Falkenkultur.

Heiße Gespräche im Restaurant "Zum Roten Ringtreffen"

Los ging’s am Freitagabend mit einem gemeinsamen Kennenlernen a la Card im Restaurant "Zum Roten Ringtreffen". Die Menus mit so interessanten Namen, wie z.B. "Biographisches serviert mit einem Würfel aus Falkenfragen" oder "Heiße Themen mit scharfer Soße" wurden serviert von Stephan und Immi. Wie sich herausstellte, waren nicht alle Gerichte leicht verdaulich.

Zusammen Für-Kinderrechte.de

Am Samstag trennten sich die Ringe um spezifische Themen zu bearbeiten. Der F-Ring beschäftigte sich zunächst gemeinsam mit Methoden zur kindgerechten Vermittlung des Themas "Krieg und Frieden". In den anschließenden Workshops drehte sich alles um die neue Internetseite www.Für-Kinderrechte.de, für die (Mulitmedia-)Inhalte erstellt wurde. Derweil erarbeitete der SJ-Ring Konzepte, wie es gelingen kann, die Bundeswehr aus den Schulen zu drängen.

Die Gruppe macht's!

Parallel zu den Workshops der Ringe wurden im Rahmen der Kampagne "Die Gruppe macht’s!" im Flur zwischen den Tagungsräumen kurzerhand eine Siebdruckerei eingerichtet. Nach anfänglichen Problemen wurden hier T-Shirts und Taschen mit dem Kampagnen-Logo "wie am Fließband" produziert.

Ideen sammeln für die gemeinsame Arbeit 2011 bis 2013

Nach den Workshops trafen sich die Ringe zu einem ersten Gedankenaustausch für ein neues Arbeitsprogamm 2011 bis 2013. Zumindest in einem Punkt waren sich hier alle schnell einig: Das Camp! war zwar kalt aber super und muss deshalb in einer ähnlichen Form (und bei schönem Wetter) wiederholt werden!

Im des Zeichen des Antimilitarismus startete auch das Abendprogramm.

von links nach rechts: Chris Capps-Schubert, Immi Benz und Michi Dehmlow

Chris Capps-Schubert von Iraq Veterans Against the War erzählte von seinen Erlebnissen als US-Soldat im Irak-Krieg und warum er sich entschied, da einfach nicht mehr hinzugehen. Mehr dazu gibt es hier.

Gitarre mit Siad :-)

Der restliche Abend verlief "harmonisch": Siad, virtuos auf der Gitarre, präsentierte eine Auswahl von Songs für das neue Falken-Liederbuch. Als die GenossInnen einstimmten kam richtiges Zeltlager-Feeling auf - ganz ohne Zelte und Lagerfeuer. Es wurde spät! Das war dann am nächsten Morgen auch zu spüren. Beim abschließenden Workshop "Kreatives Schreiben" waren viele Köpfe zu schwer für luftige Ideen. Das ist schade, aber nachvollziehbar!

Fazit des Ringtreffens 2010:

Klein aber fein! Nächstes Jahr dann aber bitte wieder in der gewohnten Größe!