Kurt Löwenstein: ein grosser Pädagoge

29.04.2010: DRadio Wissen berichtet über Kurt Löwenstein und seinen Kampf für Arbeiterkinder und gegen soziale Missstände.

Kurt Löwenstein

Ein Beitrag aus DRadio Wissen:


Kurt Löwenstein, geboren 1885 in der Nähe von Lüneburg, Jude, Sozialist und vor allem Pädagoge und Streiter für die Rechte der Kinder, starb 1939 im französischen Exil. Ein großer Pädagoge - der fast aus der Erinnerung verschwunden ist.

Dass Kurt Löwenstein heute fast in Vergessenheit geraten ist, liegt daran, dass er sich als Pädagoge hauptsächlich in Berlin und speziell im Stadtteil Neukölln einen Namen gemacht hat. Ein Bezirk, der vor einigen Jahren mit dem öffentlichen Hilferuf der Lehrer der Rütli-Schule bildungspolitisch bekannt geworden ist.

Schon in der Weimarer Republik ist Neukölln ein Brennpunktbezirk. Binnenmigration und eine sehr schnell wachsende Gesellschaft sind der Grund für soziale Probleme. Um diesen Konflikten entgegen zu wirken, entwickelt Löwenstein als Bildungspolitiker ein neues Schulsystem, das über die Grenzen von Berlin hinaus als Positivbeispiel bekannt wird.

Viola Zech stellt Kurt Löwenstein vor. In der Reihe "Große Pädagogen":

  • Teil 1: Harmut von Hentig
  • Teil 2: Maria Montessori
  • Teil 3: Loris Malaguzzi
  • Teil 4: Janusz Korczak
  • Teil 5: Friedrich Fröbel


Weitere Informationen:
Die Schriften Kurt Löwensteins im Archiv der Arbeiterjugendbewegung
Kurt Löwenstein im Archiv der Sozialen Demokratie (AdsD/FES)

Quelle: DRadio Wissen (29.04.2010)


Mehr zur Person Kurt Löwensteins und Anregungen für die Falkengruppenarbeit und die Auseinandersetzung mit der Idee der Sozialistischen Erziehung gibt es im Extranet.