Frontex abschaffen - refugees welcome!

19.06.2014: Morgen, am 20.06.2014, ist Weltflüchtlingstag.

Einfach mal... hierbleiben! Kampagne der Falken NRW

Aus vielen Regionen der Welt machen sich Menschen auf den Weg in Richtung Europa. Sie fliehen vor Gewalt, Verfolgung und katastrophalen Lebensbedingungen in ihren Herkunftsregionen. Vor allem Kinder und Jugendliche sind von Armut, Krieg und Hunger stark betroffen. Diese Menschen versprechen sich ein besseres Leben in körperlicher und materieller Sicherheit.

Länder des globalen Nordens sind häufig für die desaströsen Verhältnisse verantwortlich und profitieren von billigen Produktionsstätten, Rohstoffen oder Mülldeponien. Mit den Folgen wollen sie jedoch nichts zu tun haben und schotten sich ab. So hat die Europäische Grenzschutzagentur Frontex das alleinige Ziel um Europa eine für Geflüchtete unüberwindbare Grenze zu errichten. Sie ist durch ihre aktive Beteiligung an grenzsichernden Maßnahmen mindestens indirekt mitverantwortlich für die Vertreibung und den Tod von vielen Menschen.

Wer es trotz aller Abschottungen nach Europa schafft, hat es noch längst nicht geschafft. Anstatt vor allem jungen Menschen eine echte Perspektive in Europa zu bieten, werden Geflüchtete kriminalisiert und rassistischen Sondergesetzen unterworfen, die allgemeine Grundrechte verletzen! Sie werden in unwürdigen Unterkünften untergebracht, deren Einrichtung oft die lokale Bevölkerung und ihre Nazis in Aufruhr bringt. Die menschenfeindliche Asylpolitik der Bundesregierung bereitet den Nährboden für solche Tendenzen.

Die Geschichte der Menschheit war immer geprägt von Migrationsbewegungen. Sich abgrenzen zu wollen hat noch nie geholfen! Darum fordern wir:


Frontex abschaffen!

Keine Inhaftierung von Schutzsuchenden zur Durchführung von Asylverfahren!

Abschaffung der Residenzpflicht

Angemessene Unterbringung und Versorgung für Geflüchtete!

Anerkennung von Armut und Umweltzerstörung als Fluchtursachen!

Konsequente Gewährung des Rechts auf Bildung und Schule für alle Kinder ohne Rücksicht auf Herkunft und legalen Status.

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Aktion "Keine Grenzen für Kinder - Refugees Welcome"