Anton-Schmaus-Haus-Soli-T-Shirt

01.01.2012: T-Shirt bestellen und Solidarität leben: Unterstützt das Anton-Schmaus-Haus der Falken in Berlin-Neukölln mit einer Spende und bestellt ein ASH-Soli-T-Shirt.

Das ASH Soli-Shirt gibt es in weiß mit rotem Aufdruck und in grau mit blauem Aufdruck

Im Rahmen der Initiative "Laut werden gegen Rechts! Extrem demokratisch - radikal solidarisch!" haben wir T-Shirts aufgelegt, um unsere Solidarität mit dem Anton-Schmaus-Haus der Falken Neukölln deutlich nach außen zu tragen.

Die T-Shirts erinnern an den Genossen Anton Schmaus, der von den Nazis ermordet wurde. Im Gedenken an ihn haben die Falken in Neukölln ihr Kinder- und Jugendzentrum Anton-Schmaus-Haus genannt.

Die T-Shirts gibt es in den Größen S-XXL, in den Farben hellgrau mit blauem Aufdruck und in weiß mit rotem Aufdruck, aber schaut selbst. Über eine Spende würden wir uns freuen (Bezahlung klären!!!).

Bestellung über den Falkenshop oder per mail.

Wer war Anton Schmaus?
Anton Schmaus wurde 1910 in München geboren. Seine sozialdemokratisch aktive Familie siedelte nach Berlin-Köpenick über, wo Anton eine Lehre zum Zimmermann machte. Er war aktives Mitglied in der Sozialistischen Arbeiterjugend und ab 1931 in der Reichsbannerjugend. Sein Vater Johannes Schmaus war Gewerkschaftssekretär. Nach der Machtergreifung der Nazis im Januar 1933 versuchten die Nazis in Berlin die Macht der ArbeiterInnenbewegung zu brechen. Gezielt wurden SozialdemokratInnen und KommunistInnen verfolgt. Vom 21.-26.06. 1933 wurden im Rahmen der "Köpenicker Blutwoche" hunderte Menschen willkürlich verhaftet, gefoltert und einige auch ermordet. Anton Schmaus erschoss in Notwehr drei SA-Männer, die in die Wohnung seiner Familie eingebrochen waren. Er stellte sich freiwillig der Polizei, um sich seiner Verantwortung zu stellen, er wurde nicht geschützt, sondern der SA ausgeliefert und schwer misshandelt und angeschossen. Am 16.01.1934 starb Anton im Alter von 23 Jahren an den Folgen der Misshandlung durch die SA. Sein Vater Johannes wurde bereits am 22.06. 1933 von den Nazis in seiner eigenen Wohnung ermordet. Insgesamt fielen dem Terror der Nazis in der Köpenicker Blutwoche knapp 30 Menschen zum Opfer.
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