Rechter Anschlag auf Falkenräume in Schwalmtal

01.03.2011: Am Sonntag, den 28.02.2011 flog ein Stein auf die Jugendeinrichtung, glücklicherweise wurde kein Mensch verletzt.

Die Schwalmtaler Genossinnen und Genossen reagieren angesichts dieses Sachschadens mit Sarkasmus: "Tja, unsere antifaschistische Arbeit ist belohnt worden. Mit einem schönen, großen Ziegelstein! Dieser Ziegelstein konnte es gar nicht erwarten auf uns zu treffen und uns kennen zu lernen. Er hat sich den Weg einfach durch eine unserer Schaufensterscheiben gesucht." heißt es auf ihrer Website.

Glücklicherweise war in der Nacht vom Samstag auf Sonntag niemand in der Dülkener Straße vor Ort, so daß "nur" die Scheibe zu Bruch ging.

"Wir gehen fest von einem recht(sextrem)en, faschistischen Hintergrund bei der Tat aus, weil wir uns aktiv gegen die menschenverachtende Politik der Ewiggestrigen einsetzen. So haben wir im vergangenen Jahr mehrfach aktiv gegen (Neo-)Nazis Stellung bezogen, sei es durch die Teilnahme an entsprechenden Demos, in dem wir Nazischmierereien entfernt haben, mit unserem CD-Projekt gegen Rechts, mit einer Dokumentation rechter Aktivitäten. Mit Sorge beobachten wir die Zunahme rechter Aktivitäten im Grenzland, weil in unserer äußerst konservativen und ländlichen Region "Wegsehen" en vogue ist." so erklärt Markus Küppers, Orgareferent der Falken Schwalmtal die Tat. Und er erklärt weiter: "Auch die Nazis haben zwischen 1933 und 1945 schon mal versucht durch Terror und Verbote unsere Vorgängerorganisationen, wie z.B. die SAJ klein zu kriegen. Das ist den Nazis damals nicht gelungen und wird ihnen auch heute nicht gelingen. Dieser Tradition und dem Schwur von Buchenwald fühlen wir uns verpflichtet."

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