Position zur Extremismus-Debatte

29.11.2010: Bundesjugendministerin Kristina Schröder (CDU) hat den Linksextremismus entdeckt und will diesen gezielt bekämpfen. Der Bundesvorstand der SJD - Die Falken beobachtet diese Entwicklung mit Sorge.

Wir sind der Überzeugung, dass "Links- und Rechtsextremismus" unter keinen Umständen gleich gesetzt werden dürfen. Die unbegründete Debatte zum Linksextremismus basiert auf einem konstruierten Feindbild, durch das die Pluralität der Gesellschaft massiv gefährdet wird.

Die SJD - Die Falken lehnt grundsätzlich demokratie- und menschenfeindliche Tendenzen in der Gesellschaft ab. Die Grundwerte der SJD - Die Falken sind Freiheit, Gleichheit und Solidarität.

Als Selbstorganisation von Kindern und Jugendlichen sind unsere Aktivitäten "Werkstätten der Demokratie". Unsere Ziele lassen sich als "Erziehung zur Demokratie", "Erziehung zur Mündigkeit" und "Erziehung zur Freiheit" beschreiben. Damit ist der Kampf gegen Militarismus, Nationalismus und Rassismus eine unserer Kernaufgaben und Hauptanliegen.

Die Bundesregierung sollte sich darum bemühen, dass weiterhin ein Engagement gegen rassistische, antisemitische, diskriminierende und menschenverachtende Einstellungen möglich ist. Darüber hinaus verwahrt sich die SJD - Die Falken dagegen, dass sie oder ihre Kooperationspartner als "extremistisch" eingestuft werden.

Zugehörige Dateien:
Positionspapier des Bundesvorstandes zur Extremismus-DebatteDownload (46 kb)
Aktuelle Termine
Galerien

Aktion "Keine Grenzen für Kinder - Refugees Welcome"