Gesellschaftliches Engagement gegen Rechtsextremismus

26.01.2010: "Das ist und bleibt notwendig!" Pressemeldung der Berliner Falken

Die Berliner Falken warnen vor einer Kriminalisierung gesellschaftlichen Engagements gegen Rechtsextremismus.

Gestern Nachmittag wurden in Berlin- Kreuzberg und in Dresden Räumlichkeiten von Polizisten und der Dresdner Staatsanwaltschaft durchsucht und Plakate, die zur Demonstration gegen den bundesweiten Naziaufmarsch am 13. Februar in Dresden aufrufen, beschlagnahmt.

Die Berliner Falken sehen in dieser Aktion der Dresdner Staatsanwaltschaft eine Kriminalisierung des gesellschaftlichen Engagements gegen Rechtsextremismus und Neofaschismus.

Die Berliner Falken sind der Meinung, dass "in Zeiten, in denen die Rechte massiv präsent ist und unzählige Straftaten gegen Menschen verübt, die nicht in ihr rechtes Weltbild passen, gesellschaftliches Engagement in voller Breite notwendiger ist denn je. Die Gegenproteste in Dresden sind ein notwendiges und richtiges Zeichen, ein politischer Akt der Meinungsäußerung und Willensbekundung, der nicht kriminalisiert werden darf", so der Berliner Falke Kolja Schumann."Aus diesem Grund haben sich die Berliner Falken in der aktuellen Situation bewusst entschieden, über ihr bisheriges Engagement, zu den Protesten zu mobilisieren, hinauszugehen und die Gegenproteste auch ganz offiziell zu unterstützen."

Die Berliner Falken setzen sich seit ihrem Bestehen gegen faschistische Bestrebungen aktiv ein, im Nationalsozialismus wurden sie als Organisation verboten und ihre Mitglieder verfolgt.

Die Bekämpfung von Neofaschismus ist auch heute noch eines der wichtigsten Elemente unserer Arbeit mit dem Ziel einer freien und gerechten Gesellschaft.

Mehr Informationen gibt es im Landesbüro der Berliner Falken: 030 / 280 51 27. und auf www.falken-berlin.de

Aktuelle Termine
Galerien

Aktion "Keine Grenzen für Kinder - Refugees Welcome"