Bremerhaven war "Bunt statt braun"

06.09.2009: Fünf Bands auf der Bühne für ein friedliches, weltoffenes und tolerantes Bremerhaven.

"Diese Veranstaltung hat in den letzten Jahren ein deutliches Zeichen gesetzt, dass Bremerhaven weit davon entfernt ist, eine intolerante und gewalttätige Stadt zu sein. Wir konnten jedes Jahr einen deutlichen Zuwachs bei den Besucherzahlen verbuchen. Wir hoffen, noch viel mehr Menschen zu gewinnen, die sich mit uns gegen rechts einsetzen", so Nikolai Stohr, 1. Vorsitzender der Falken.

Das "Bunt statt Braun" Festival in Bremerhaven findet jährlich Anfang September statt. Wegen des schlechten Wetters mußte das Festival dieses Jahr allerdings erstmals unter's Dach verlegt werden, in den Lehe-Treff, Eupener Str. 3c, anstatt im Strandbad vor markanter Nordseekulisse stattzufinden.

"Auch wenn das Wetter nicht so mitgespielt hat, wie wir es uns gewünscht hatten, so war das Bunt statt Braun-Festival trotzdem ein voller Erfolg. Mehr als 500 junge und alte Gäste waren unserem Aufruf gefolgt, mit den Fishtown-Falken und den Jusos Flagge gegen Rechts zu zeigen." resmüiert Martina Kühl, Bildungsreferentin der Fishtown-Falken am nächsten Tag. weiterlesen

Bunt statt Braun ist ein Festival für Toleranz bei dem die Veranstalter dazu aufrufen, dass jeder seinen Teil beiträgt, Bremerhaven etwas toleranter gegenüber allen Mitmenschen zu machen. Im Vordergrund stehen aber natürlich die Künstler und deren Musik, die jedes Jahr auf der Bühne stehen. 2009 mit dabei: James Lars and the Sexual Chocolate (Elektro), Pilefunk (Spacerock), Soulrender (HipHop), Odeville (Alternative) und The Average Engines (Rock).

Die Geschichte: Das "Bunt statt Braun" Festival gibts zum 6. Mal in Folge. Die Idee zu "Bunt statt Braun" ist im Kommunalwahlkampf 2003 entstanden. Die DVU verteilte damals massiv CDs mit rechter Musik auf den Schulhöfen. Dem wollten Jusos und Fishtown Falken etwas entgegensetzen und organisierten erstmalig diese Veranstaltung.

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