#Hanau: Das Problem heißt rechter Terror

20.02.2020: In Hanau hat ein Rechtsterrorist am 20. Februar 2020 mindestens 9 Menschen erschossen. Wir fordern einen konsequenten und kompromisslosen Antifaschismus auf allen gesellschaftlichen Ebenen gegen den rechten Terror!

#Hanau: Das Problem heißt rechter Terror

Gestern Nacht erschoss ein Mann in Hanau mindestens neun Menschen, bevor er später gemeinsam mit seiner Mutter tot aufgefunden wurde. In einem rassistischen Bekennerschreiben verkündet er, dass "gewisse Personen aus meinem eigenen Land" dazu beigetragen hätten, "dass wir nun Volksgruppen, Rassen oder Kulturen in unserer Mitte haben, die in jeglicher Hinsicht destruktiv sind". Nach dem Mord an Walter Lübcke und dem Terroranschlag in Halle letztes Jahr, sowie zahllosen weiteren brutalen Angriffen militanter Neonazis auf Jüd*innen, People of Colour, Migrant*innen, LBTIQ* und Linke stellt die gestrige Tat einen weiteren tragischen Höhepunkt in der Geschichte des neuen rechten Terrors dar.

Jana Herrmann, Bundesvorsitzende der SJD - Die Falken, erklärt dazu:

"Rechte Terroranschläge und Übergriffe sind keine isolierten Einzelphänomene. Die Täter*innen sind häufig vernetzt und der rassistische Nährboden ihrer mörderischen Taten durchdringt alle gesellschaftlichen Schichten. Ihr Ziel ist die radikale Auslöschung all jener, die in ihrer Vorstellung von Volk, Nation und Rasse keinen Platz haben. Es kann in dieser Frage keine Ausreden oder faulen Kompromisse mehr geben: Nazis und Rechtsterrorist*innen kann gesellschaftlich nur mit einem konsequenten und kompromisslosen Antifaschismus begegnet werden."

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