Das war Das Camp!

16.05.2010: Ein Rückblick in Worten und Bildern

Erste Bilder können es belegen: Frostige Temperaturen und hohe Luftfeuchtigkeit konnten rund 250 GruppenhelferInnen der Falken nichts anhaben: Eine abwechslungsreiche Mischung aus spannenden Workshops und spontanen Spiel-Einheiten trugen ebenso zum Gelingen bei wie die kulinarische Versorgung. Das Lagerfeuer wurde zum Dauerbrenner und in der Konsumgenossenschaft "Zum Roten Vogel" gingen deutlich mehr Heiß- als Kaltgetränke über die Theke...

Auch in der Buchstabensuppe steht's: Die Gruppe macht's!

Auch in der Buchstabensuppe steht's: Die Gruppe macht's!

Insgesamt fünfzehn Workshops beschäftigten sich mit unterschiedlichen Aspekten der Gruppenarbeit. Die Ergebnisse werden nun zusammengetragen und im Rahmen nach der redaktionellen Überarbeitung auf dieser Website und/oder im Rahmen einer Broschüre veröffentlicht.

  • Media rocks | Medienarbeit mit der Gruppe: Mit Kamera und Ton-Equipment wurde Das Camp! begleitet. Entstanden ist daraus eine Dokumentation, die der Nach- und Mitwelt zeigt, wie geil Falken und Zeltlager sind!
  • Ismus is muß! | Also, wir müssen gar nix. Aber wir wollen: Kapitalismus verstehen und überwinden, Sozialismus leben und erkämpfen. Das ist die Basis unseres Selbstverständnisses und unserer Arbeit. Der Workshop hat sich damit beschäftigt, wie sich die ‚Ismen‘ in Gruppen thematisieren lassen, warum Gruppenarbeit im Kapitalismus wichtige politische Arbeit ist und was die ‚Ismen‘ eigentlich mit der Gruppe machen.
  • Antirassistische Arbeit in der Falkengruppe | Rassismus hat viele Gesichter: Naziübergriffe, Vorurteile, rassistische Witze und Sprüche, Kolonialismus, Abschiebelager, diskriminierende Gesetze und die Verweigerung von Rechten...
  • Rassismus hat viele Gesichter. Mit denen hat sich der Workshop auseinandergesetzt und überlegt, was wir mit unserer Falkengruppe dagegen tun können und was wir dabei beachten sollten. Ideen zur umsetzung eines solchen Workshops gibt's im Extranet!!!

  • Vielfalt, Migration & Integration! | Migrationsursachen, Zuwanderungsgruppen, rechtliche Rahmenbedingungen, Flucht und Integration. Was ist das eigentlich genau und was habe ich damit zu tun? Und wie kommt es eigentlich zu der Vielfalt, in der wir leben? Haben wir alle die gleichen Rechte und Chancen? Und was kann jedeR einzelne dafür tun, dass es allen Menschen in unserem Land gut geht?
  • Spielen ist affengeil! Egal ob in der Gruppenstunde, im Zeltlager oder auf Konferenzen: Spiele werden bei jeder Gelegenheit gespielt. Die unterschiedlichen Spiele dienen der Gruppe dazu, sich selber zu finden, Themen zu bearbeiten, Gruppenprozesse zu vertiefen oder einfach nur Spaß zu haben. Der Workshop hat sie ausprobiert und eingeordnet in die verschiedenen Gruppenphasen.
  • Demokratie von Helfers Gnaden In unseren Gruppen und Zeltlagern legen wir besonderen Wert auf Partizipation und Mitbestimmung. Kurt Löwenstein und die Kinderfreunde sprachen von der Erziehung zur Demokratie. Aber letztlich legen die HelferInnen den tatsächlichen Rahmen und Umfang der Mitbestimmung fest. Die Mitbestimmungsmöglichkeiten reichen also nur so weit, wie sie von HelferInnen zugelassen werden.
  • Höhepunkte und tiefe Täler! | Dynamisch sein, Bewegung aktivieren! Aber wie?! Leute für `ne Gruppe sind da, aber wie mach ich aus dem Haufen denn jetzt eine Gruppe?!
  • Welche Rolle spiele ich als HelferIn in der Gruppe? Wie gehe ich mit aufkommenden Konflikten um und wie kann mir Kommunikation bei dessen Überwindung helfen (gibt es "falsche" Kommunikation?)?

  • Gruppe damals | Zeitreise durch die Geschichte der Gruppenarbeit: Von Beginn an stand die Gruppenarbeit im Zentrum unserer Arbeit. Ob bei den Lehrlingsvereinen während des Kaiserreichs oder bei den Kinderfreunden und der SAJ in der Weimarer Zeit. Der Workshop hat untersucht, wie sich die Gruppenarbeit über die Jahrzehnte verändert hat. Und die Auseinandersetzung mit der Verbandsgeschichte soll für die eigene Gruppenarbeit nutzbar sein.
  • Falken machen Radio! | Was heißt "machen Radio"? Wie bereitet man Sendungen vor, wie plant man sie, wie führt man sie durch, welche Inhalte kommen vor, wie setze ich das ganze dann in die Tat um und wie mache ich das in einem Zeltlager mit vielen Kindern? Diesen Fragen ist der Workshop durch learning by doing nachgegangen! Das Frühstücksradio markierte den gemeinsamen Tagesbeginn und eine Dokumentationssendung über Das Camp! ist entstanden.
  • Zwischen Politik und Pappmaché | Politische Arbeit mit Kindern: Der Workshop beschäftigte sich mit der Frage, wie Kinder Politik verstehen und warum politische
  • Themen schon in der Kindheit von Bedeutung sind. Im praktischen Teil ging es um die Suche von brauchbaren Materialien und die Planung konkreter Gruppenstunden. Die Frage, wie Kinder an der Gestaltung der Gruppenstunde mitwirken, zog sich wie ein Roter Faden durch den ganzen Workshop.

  • Campküche für EinsteigerInnen | Du wolltest schon immer über Zeltlager-Küche wissen: Was brauche ich alles für eine gute Campküche? Wie mache ich einen Speiseplan? Kochen mit Kindern und Jugendlichen - wie funktioniert das alles? Und worauf muss ich bei der Hygiene achten? Diesen und weiteren Fragen ging die polytechnische Ausbildung im Küchenkollektiv nach.
  • Biographie und Gruppe | Warum kommen Kinder und Jugendliche in eine Falkengruppe? Warum bleiben sie dort, was machen sie und was nehmen sie mit? Welche Rolle spielt die Gruppe für ihre Biographie?
  • Der Workshop reflektierte die Bedeutung der (Jugend-)Gruppe für unsere eigenen Lebensgeschichten, um unsere eigenen Gruppen und ihre Mitglieder besser zu verstehen.

  • Ohne Moos nix los!? | Wo und wie gibt‘s Kohle für unsere Aktivitäten? Immer öfter müssen wir uns in der Gruppenarbeit mit dieser Frage beschäftigen. Du hast richtig Lust auf Gruppe und dafür möchtest du gerne ein bisschen Geld auftreiben? Dieser Workshop gab zahlreiche Antworten, die im Rahmen eines Readers bald im Extranet abrufbar sein werden.
  • Geschlechtergerechtigkeit in der Gruppe leben: Dieser Workshop beschäftigte sich damit, dass es in unserer Gesellschaft Muster von Sexismus (Benachteiligung aufgrund des Geschlechts) gibt, die auch vor unserer Gruppenarbeit nicht Halt machen. Es wurden Alternativen für eine geschlechtergerechte Gruppenarbeit entwickelt und Methoden ausprobiert.
  • Internationalismus leben! Unterschiedliche Gruppenkonzepte und Internationalismus als elementarer Bestandteil unserer Verbandsarbeit wurden diskutiert.
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