Geschlechtsspezifische Selbstbehauptung und Bildungsarbeit

18.05.2004: Noch Plätze frei: Fortbildung vom 25.-27.6.2004 in Werftpfuhl.

"Geschlechtsspezifische Selbstbehauptung und Bildungsarbeit" lautet das Thema der Fortbildung, die von Freitag, dem 25.6. um 14.00 bis Sonntag, den 27.6.2004 bis 13 Uhr in der Jugendbildungsstätte Kurt Löwenstein <b>für TeamerInnen in der Jugendbildungsarbeit</b> stattfindet.

Methodentraining für die Bildungsarbeit mit Jugendlichen

Schwerpunkt der Fortbildung ist ein Methodentraining sein, in dem wir, angeleitet von externen ReferentInnen, Methoden der geschlechtsspezifischen Selbstbehauptung und Bildungsarbeit selbst erproben, diskutieren und für die Arbeit mit Jugendlichen modifizieren.

Da sich die Methoden der geschlechtsspezifischen Selbstbehauptung und Bildungsarbeit danach unterscheiden, ob mit Mädchen oder Jungen gearbeitet wird, wird das Methodentraining auch geschlechtsspezifisch durchgeführt, d.h. die Seminargruppe wird für diese Zeit getrennt in einer Männer- und einer Frauengruppe arbeiten. Die Ergebnisse sollen zum Schluss zusammengeführt werden und die Möglichkeiten und Grenzen der geschlechtsspezifischen Bildungsarbeit diskutiert werden.

Geschlechtsspezifische Sozialisation

Im Vorfeld halte ich es für sinnvoll, Grundzüge von geschlechtsspezifischer Sozialisation zu klären und die Folgen für unsere Bildungsarbeit mit euch zu diskutieren. Darüber hinaus sollen in Kürze die verschiedenen Ansätze von Mädchen- und Jungenarbeit vorgestellt und hinterfragt werden.

Wer macht das Methodentraining?

Für das Methodentraining habe ich zwei ReferentInnen eingeladen.

Die Methoden für die <b>Mädchenarbeit</b> werden von Sabine Bäther angeleitet. Sabine ist seit mehreren Jahren im KLH Teamerin und seit vielen Jahren in der geschlechtsspezifischen Bildungsarbeit mit Mädchen tätig. Darüber hinaus leitet sie Selbstbehauptungs- und Selbstverteidigungskurse.

Die Methoden für die <b>Jungenarbeit</b> werden von Bernard Könnecke angeleitet. Bernard Könnecke ist Diplompolitologe und als Jungenarbeiter seit Beginn der neunziger Jahre an der Entwicklung und Erprobung von Konzepten und Methoden der Jungenarbeit bei einer Vielzahl von schulischen und ausserschulischen Bildungsprojekten beteiligt. Er beschäftigt sich ausserdem mit der interkulturellen Dimension geschlechtsspezifischer Bildungsansätze und führt Workshops zu Jungen- und Männerarbeit auch im Rahmen von Internationalen Jugend- und Fachkräftebegegnungen durch. Er ist Mitgründer von Pat-EX e.V. und arbeitet zur Zeit beim Arbeitsbereich Jungenarbeit bei Dissens e.V. in Berlin-Marzahn.