There is no alternative: Feminism

Die Feminismuskampagne der SJD - Die Falken

"Feministinnen sind Kampfemanzen!" - "Ja klar!"

Wenn jemand als "Kampfemanze" betitelt wird, kann man sich erst mal beleidigt fühlen, andererseits aber auch stolz darauf, als solche betitelt zu werden. Auch wenn so ein Satz als Beleidigung gedacht ist, steckt neben dem negativ belegten Begriff der Emanze auch noch der Kampf drin: Da tritt eine ein gegen Benachteiligung, Ausgrenzung und Diskriminierung.

Denn Diskriminierung und strukturelle Benachteiligung von Mädchen und Frauen zieht sich durch jeden Gesellschaftsbereich, hinein bis in das kleinste Element, das Bewusstsein eines jeden Menschen. Viele Rollenbilder und Klischees werden von uns unbewusst angenommen und durch fehlenden Anreiz hinterfragt. Aber genau dieses Hinterfragen und Bewusstwerden ist ein wesentlicher Teil im Kampf für Geschlechtergerechtigkeit.

Das Vorurteil der "Kampfemanze" ist ein ziemlich oberflächliches. Es gibt aber noch andere Vorurteile, die nicht nur auf Äußerlichkeiten abzielen. So wird auf feministische Forderungen gerne erwidert, dass doch schon längst eine Gleichstellung der Geschlechter erreicht sei, gerade in Deutschland; dass es wichtigere Dinge zu diskutieren gäbe als solches "Gedöns"; dass Frauen und Mädchen doch eh schon überall gefördert würden und und und...

Die Feminismuskampagne

Um diesen Argumenten etwas entgegenzusetzen, haben wir eine Kampagne auf die Beine gestellt, die aufzeigt, was Stammtischparolen und Vorurteilen entgegengesetzt werden kann: Den Auftakt dieser Kampagne stellt die Broschüre "There is no alternative - feminism: 10 Argumente für Feminismus" dar.

Die Broschüre zum Download (PDF, 525 kb)

Die Broschüre stellt konkrete Ideen und Methoden dar, wie die verschiedenen Themen auf Zeltlagern, Seminaren oder in Gruppenstunden umgesetzt werden können.

Dazu gibt es Postkarten, Buttons und T-Shirts.
Bestellen beim Bundesbüro

Wer selbst was machen, schreiben, basten möchte findet in unserem Extranet einige Grafiken zur Kampagne.

Auch die AJ 3-2007 beschäftigt sich mit dem Thema!

Das Kampagnenseminar

Weil aber sicher niemand lesend FeministIn wird und schon gar nicht lesend etwas verändert, stellt die Broschüre eben nur einen Auftakt dar. Um noch mehr Methoden und Ideen zu entwickeln, wie sich Sexismus und Geschlechterhierarchien abschaffen lassen und wie vielleicht ein Aktionstag zum Thema Feminismus aussehen kann, bietet sich das bundesweite Kampagnenseminar an.

Eure Mädchen- und Frauenpolitische Kommission (MFPK)

T-Shirts zum Bestellen - für Männer und Frauen!

Aktuelle Termine
queerforum
  • Queer Easter 2011 Wir möchten euch ganz herzlich zum 12. Queer Easter Seminar in die Jugendbildungsstätte Kurt Löwenstein einladen, dass vom 18.-25.4. hier stattfindet. Zu diesem internationalen Seminar erwarten wir auch in diesem Jahr wieder mehr als 100 Teilnehmende aus ganz Europa und aus Israel und hoffen natürlich, auch viele Falken begrüßen zu können. Mehr »

  • Herbst Kick-off Alles neu macht der ... November! wie schon im letzten Beitrag angekündigt fand vergangenes Wochenende das Kick-off für das neue Queerforum statt.Eine kleine Gruppe aus FalkInnen aus ganz Deutschland hat sich zusammengesetzt und sich erst einmal ausführlich darüber Gedanken gemacht, was denn unser Verständnis von queer überhaupt ist. Das kann bei Begriffen wie Gender, Rolle, Individuum, Heterosexismus, Heteronormativität, Sexualität, Kapitalismus und Feminismus schon einmal länger dauern aber auch eine Menge Spaß machen.Danach ging es an die ersten Planungen konkreter Projekte mit dem Ziel vom Queerforum auf Bundesveranstaltungen bald wieder mehr zu hören und zu sehen. z.B. hier: International – Winterschool (27.12.2010 – 03.01.2011) Rosa und Karl (07.01.2011 – 09.01.2011) Queer Easter (18.04.2011 – 25.04.2011) Alles in allem war es ein sehr fruchtbares Wochenende für die weitere Arbeit. Gerade auch die Gespräche in den Pausen mit Menschen aus anderen Arbeitsgruppen haben doch gezeigt, dass der Diskussionsbedarf rund um Gender, etc. durchaus noch Rahmen braucht, den wir ihm gerne geben möchten. Mehr »