Jugendarbeit ist keine Haushaltssicherungsmasse!

17.03.2010: Kinder- und Jugendarbeit gehört nicht in die Konsolidierung von öffentlichen Haushalten

  • Am 22. März tagt der Rat der Stadt Duisburg. Im Rathaus wird an diesem Nachmittag über Sparvorschläge des Oberbürgermeisters und über gravierende Einschnitte für die Duisburger Bevölkerung beraten und entschieden.
  • Vor dem Rathaus tagen wir. Ab 11 Uhr informieren wir Falken auf dem Burgplatz vor dem Rathaus über Kinderarmut und darüber, welche verheerenden Auswirkungen wir durch die Kürzungsvorschläge für die gegenwärtige und für kommende Generationen von Duisburgern fürchten müssen. Dort freuen wir uns auf Besuch von Interessierten und UnterstützerInnen unserer Anliegen.
  • Kundgebung ab 13 Uhr. Für den Mittag haben sich bereits eine Reihe weiterer Organisationen vor dem Rathaus angekündigt.
  • Unter dem Motto "Wir zahlen nicht für Eure Krise" findet ab 13 Uhr eine Kundgebung statt.


Falken unterzeichnen Aufruf an Land und Bund. Für ein soziales Duisburg

Seit Bekanntgabe der Sparvorschläge des Duisburger Oberbürgermeisters regt sich in weiten Kreisen der Duisburger Bevölkerung Unmut und Unverständnis über die vorgesehenen Einsparungen und Streichungen. In vielen Gruppen, Organisationen und Verbänden wird derzeit über Auswirkungen dieser Kürzungen beraten. An vielen Stellen wurde der Widerstand Duisburger Bürgerinnen und Bürger gegen die Sparvorschläge bereits deutlich, so am z.B. am 12.2. vor dem Rathaus oder zuletzt am vergangenen Freitag in Rheinhausen.

Vertreterinnen und Vertreter der Falken sowie weiterer Jugend-, Kultur-, Sport- und Bildungsorganisationen haben sich zu gemeinsamer Beratung getroffen. Sie haben sich über die voraussichtlichen Auswirkungen der beabsichtigten Maßnahmen auf ihre jeweiligen Tätigkeitsfelder ausgetauscht und über die katastrophalen Folgen auf das soziale und kulturelle Leben in der Stadt beraten. Übereinstimmend kamen sie zu der Bewertung, dass diese Kürzungsvorschläge nicht hinnehmbar sind. Sie werden mittel- und langfristig zu einer Kostenexplosion bei den gesetzlichen Pflichtaufgaben führen und treiben Familien aus der Stadt.

Nach Gesprächen mit Vertreterinnen und Vertretern aus den Duisburger Ratsfraktionen wurde ein gemeinsamer Aufruf "Für ein soziales Duisburg" verfaßt, den unter anderem Altoberbürgermeister Josef Krings als Erstunterzeichner unterstützt. Inzwischen wurde dieser Aufruf von vielen Akteuren aus dem Jugend- Gewerkschafts- und Kulturbereich unterschrieben.

Den Aufruf Für ein soziales Duisburg hat auch der Kreisverband der Duisburger Falken unterzeichnet. Hier ist der Wortlaut des Aufrufes zu finden.