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01.06.2001: Die Bundeskonferenz der Falken wählte ihren neuen Vorsitzenden

Nach der Wahl

Die sozialistische Jugend Deutschlands – Die Falken hat seit dem vergangenen Wochenende einen neuen Bundesvorsitzenden.

Auf ihrer 29. Bundeskonferenz in Nürnberg wählten die rund 140 Delegierten einen neuen Bundesvorstand. Der 27-jährige Rostocker Marten Jennerjahn wurde für eine erneute Amtsperiode zum Bundesvorsitzenden wiedergewählt.

Die Konferenz, die vom 24. bis 27. Mai in Nürnberg stattfand, setzte sich mit Themen wie Kinderarmut, Internationalismus, Kinder- und Jugendpolitik, Rechtsextremismus und antirassistischer Jugendarbeit auseinander.

Nach einer intensiven Antragsdebatte wurden die Schwerpunktthemen der nächsten zwei Jahre für die Arbeit des Bundesverbandes beschlossen. Die inhaltlichen Leitthemen der kommenden Jahre werden die Beschäftigung mit dem Kom-plex ‚Antirassismus, Bekämpfung der (extremen) Rechten und Kampf der Intoleranz’ sein. „Dieser Kampf darf keine Eintagsfliege sein“, so Jennerjahn in seiner Begründung. „Ein Verbot der NPD allein reicht nicht aus. Die strukturellen Bedingungen für Kinder- und Jugendarbeit müssen verbessert werden. Kinder- und Jugendpolitik hat zur Aufgabe, die Chancengleichheit von Kindern und Jugendlichen herzustellen und ihnen Partizipation in allen Lebensbereichen zu ermöglichen.“

Gleichzeitig wird sich der Verband noch intensiver mit der Kinder- und Jugendpolitik der Bundesregierung befassen. Die Bundesregierung sollte, statt eine „Faulenzerdebatte“ zu führen, die Chancenlosigkeit vieler Jugendlichen bekämpfen. Hierzu Marten Jennerjahn: „Als Falken wollen wir unsere Handlungsthemen aus den Interessen und Bedürfnissen von Kinder und Jugendlichen ableiten, um ihre Lebensrealitäten positiv zu verändern“.

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Beschluesse_2001_Buko.ZIPDownload (269 kb)