Falken fragen: "Wer hat Angst vor Kindern?"

Die SJD - Die Falken fordert die Parteien im Bundestag auf, die Kinderrechte im Grundgesetz zu verankern, weil das "Politik statt Lyrik" ist

Erhöhtes Krebsrisiko von Kindern unter fünf Jahren in der Nähe von Atomkraftwerken, sich häufende Schreckensmeldungen über vernachlässigte und getötete Kinder, der Pisa-Schock, die Politikverdrossenheit junger Menschen, massive Zunahme der Kinderarmut seit Einführung den neuen Arbeitsmarktreformen. All dies zeigt die viel zu geringe Beachtung der Lebenssituation von Kindern. Kinder werden weiterhin als Objekte statt als Subjekte behandelt!

Falken fragen: "Wer hat Angst vor Kindern?"

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Grundgesetzänderung ist mehr als 'Symbolpolitik'

Wer meint, die Aufnahme der Kinderrechte in das Grundgesetz sei 'reine Symbolpolitik', wie die CDU/CSU-Bundestagsfraktion ihre Ablehnung begründet, läuft Gefahr, damit den Stellenwert des Grundgesetzes allgemein in Frage zu stellen.

Die SJD - Die Falken begrüßt die fraktionsübergreifende Initiative, die Kinderrechte ins Grundgesetz aufnehmen zu wollen. "Wir wollen endlich Taten sehen," fordert Sven Frye, Bundesvorsitzender der SJD - Die Falken, "die schönen Worte von Kanzlerin und Jugendministerin reichen uns schon lange nicht mehr!"

"Die Kinderrechte müssen in die Verfassung!" Diese eindeutige Aussage trifft auch Detlef Raabe, Vorsitzender des Deutschen Bundesjugendrings.
Der Deutsche Bundesjugendring hat sich auf seiner diesjährigen Vollversammlung auf die Initiative der Falken hin eindeutig dazu positioniert, die Kinderrechte in das Grundgesetz aufzunehmen.

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Umsetzung der Kinderrechtskonvention jetzt!

Wir wollen mehr!

Die Bundesrepublik hat die UN-Kinderrechtskonvention mit der Ratifizierung 1992 zu geltendem Recht gemacht. Damit hat sie sich verpflichtet, "alle geeigneten Maßnahmen zur Verwirklichung der anerkannten Rechte [...] unter Ausschöpfung ihrer verfügbaren Mittel" zu treffen. Die UN-Kinderrechtskonvention macht Kinder und Jugendliche zu eigenständigen Persönlichkeiten mit Rechten auf Leben, Entwicklung und Förderung, Schutz, Bereitstellung von Ressourcen und Partizipation. Die UN hat Deutschland schon vor einigen Jahren aufgefordert, die Kinderrechte im Verfassungsrang zu verankern.

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Aus dem Newsticker: Merkel und von der Leyen beraten am 18.12. mit Ministerpräsidenten

Am kommenden Mittwoch wollen Beck und die anderen Ministerpräsidenten der Länder mit Merkel und von der Leyen über den Kinderschutz beraten. Regierungssprecher Ulrich Wilhelm sagte, die Kanzlerin wolle die Diskussion über eine Verfassungsänderung in dem Gespräch nicht thematisieren. Merkel gehe es "in allererster Linie darum, wie wir effiziente und in der Praxis schnell erreichbare Verbesserungen beim Schutz von Kindern erzielen können". Dies könnte durch einen besseren Vollzug bestimmter Regelungen oder durch "Anpassungen" bei einfachen Gesetzen erreicht werden. [Quelle: www.on-live.de]]

Und das ist zu wenig!

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