Bundesfrauenkonferenz 2007 hat erfolgreich getagt!
12.03.2007: Vom 9. bis 11. März 2007 trafen sich junge Frauen aus dem Verband in Nürnberg, um gemeinsam über mädchen- und frauenpolitische Ziele zu diskutieren.
- Feminismuskampagne "There is no Alternative-Feminism"
- Antrag zur Bundeskonferenz
- Internationaler Frauentag
- Fazit
Es wurde inhaltlich viel und intensiv gearbeitet und diskutiert. Durch die Anwendung unterschiedlichster Methoden konnten alle Teilnehmerinnen der Konferenz gut eingebunden werden. Das war wichtig, denn für manche Teilnehmerin war die Bundesfrauenkonferenz die erste Falken-Veranstaltung auf Bundesebene. (zu den Bildern)
Feminismuskampagne "There is no Alternative-Feminism"
Intensiv wurde über die geplante Feminismuskampagne der MFPK diskutiert. Die Feminismuskampagne will Vorurteile rund um Frauen, Feminismus und Funktion aufzeigen, widerlegen und Ideen geben, wie sich Mädchen, Frauen, Jungen und Männer für eine gerechte Gesellschaft engagieren können. Dabei gilt es, vermeintliche Gleichberechtigung zu enttarnen und vermeintlich individuelles Versagen in einen gesellschaftlichen Kontext zu stellen, der heißt: Das Problem bist nicht du, das Problem ist, dass du eine Frau bist! Die Ergebnisse der Diskussion werden in die weiteren Vorbereitungen der Kampagne einfließen.
Antrag zur Bundeskonferenz
Über den Antrag der mädchen- und frauenpolitischen Kommission (MFPK) zur Bundeskonferenz wurde zunächst in Arbeitsgruppen und später im Plenum diskutiert. Der Antrag soll zur Bundeskonferenz im Mai 2007 eingebracht werden. Schwerpunkte des Antrags sind die Situation und nach wie vor bestehende Benachteiligungen von Mädchen und Frauen im Bildungssystem und in der Arbeitswelt. Zudem ist die Situation und die oftmals besonderen Schwierigkeiten von Migrantinnen wichtiges Thema im Antrag. Hier runterladen:Antrag BMFK zur Bundeskonferenz 2007 (PDF, 74 kb)
| Forderungen aus dem Antrag: "Die Auseinandersetzung um patriarchale Strukturen in der kapitalistischen Gesellschaft muss permanent geführt werden, um erreichte Positionen zu verteidigen und neue zu gewinnen. Der sozialistische Kinder- und Jugendverband ist ein Teil dieser Gesellschaft und muss sich immer wieder mit den bestehenden Verhältnissen auseinandersetzen um diese kritisieren zu können." .... "Wir kämpfen für eine sozialistische Gesellschaft, in der kein Mensch aufgrund sozialer Klasse, Geschlecht, Herkunft, Behinderung oder sexueller Orientierung benachteiligt wird. Deshalb treten wir vehement gegen jegliche Form von Diskriminierung, Unterdrückung und Benachteiligung inner- wie außerhalb des Verbandes ein. Mädchen- und Frauenpolitik ist und bleibt daher ein zentraler und dauerhafter Bestandteil unserer Verbandsarbeit." |
Vernetzung
Ein weiterer wichtiger Punkt war die Vernetzung von mädchen- und frauenpolitischer Arbeit im Verband. Zum einen gab es Ideen für gliederungsübergreifende Projekte und wie die Feminismuskampagne die Arbeit vor Ort unterstützen kann, zum anderen wurde über die Vernetzung bei der Bundeskonferenz und über gemeinsame Vorbereitungen zu 100 Jahre IUSY diskutiert.
Internationaler Frauentag
Am Samstag Abend fand im Falkenturm in Nürnberg in Kooperation mit den Nürnberger FalkInnen und der DGB Jugend Nürnberg eine Veranstaltung zum Frauentag statt. Im Anschluss gab es Musik von einer Nürnberger Mädchenband.






