Internationaler Aktionstag gegen Homophobie
17.05.2006: Der 17. Mai 1990 war der Tag, an dem die Weltgesundheitsorganisation (WHO) endlich Homosexualität von ihrer Liste der geistigen Störungen gestrichen hat.
Nun gehen jedes Jahr Lesben, Schwule, Bisexuelle und Transgenders auf der ganzen Welt mit ihren heterosexuellen Freundinnen und Freunden auf die Straße, um
bunt und schillernd
zu zeigen, dass es sie gibt. Diese Pride Paraden und Demonstrationen wenden sich gegen homophobe Tendenzen in Gesellschaft und Politik und fordern das Recht auf ein Leben ohne Gewalt und Diskriminierung - unabhängig von sexueller Orientierung. In diesem Kampf um Gleichberechtigung und Akzeptanz hat es in den letzen Jahren große Fortschritte gegeben, dennoch bleiben Unterdrückung, Intoleranz und Gewalt an der Tagesordnung für Millionen Angehörige sexueller Minderheiten. Die Verbote lesbischwuler Demonstrationen wie letzten Sommer in Moskau oder Angriffe auf solche Veranstaltungen wie im April in Krakau sind höchst alarmierend. Sie sind ein Zeichen dafür, dass Homophobie noch immer tief verwurzelt ist. Solche Aktionen verstoßen gegen Menschenrechte wie das auf Demonstrations- und Meinungsfreiheit.Die Falken fordern:
Die Sozialistische Jugend Deutschlands - Die Falken und ihre Internationalen IUSY, ECOSY und IFM-SEI fordern die Vollversammlung der Vereinten Nationen auf, den Internationalen Tag gegen Homophobie am 17. Mai als offiziellen Aktionstag anzuerkennen. Dies wäre ein deutliches Signal an alle, die für Menschenrechte und Freiheit kämpfen und insbesondere an junge Lesben, Schwule, Bisexuelle und Transgenders, die jeden Tag gegen Diskriminierungen anzukämpfen haben.
Die SJD-Die Falken veranstalten vom 15. - 17. September 2006 für alle Interessierten an lesbischwuler Falkenarbeit ein Queer Seminar. Weitere Infos erhaltet ihr demnächst hier oder schickt eine Mail an das Bundesbüro.
Hier könnt ihr Kontakt zum Queerforum der Falken aufnehmen






