Die Reformvorschläge des Bundeskanzlers sind sozial ungerecht
30.04.2003: Bundesvorstand der Falken ruft zu gemeinsamen Aktionen mit den Gewerkschaften auf
Der Bundesvorstand der Sozialistischen Jugend Deutschlands - Die Falken ruft alle Mitglieder auf, am 1. Mai gemeinsam mit den Gewerkschaften gegen den geplanten Sozialabbau zu demonstrieren.
"Wir befürchten, dass beim geplanten Abbau des Sozialstaats gerade Kinder und Jugendliche nicht vor dem Abrutschen in die Armut geschützt werden", stellt der Bundesvorsitzende der Falken, Marten Jennerjahn, fest. "Falken, die Mitglied der SPD sind, werden sich an der Debatte um die Agenda 2010 beteiligen und beim Mitgliederbegehren für die Rechte von Kindern und Jugendlichen eintreten. Gegen die jetzt auf dem Tisch liegenden unsozialen Vorschläge werden wir uns zur Wehr setzen."
Die Falken fordern von Bundeskanzler Gerhard Schröder, dass er Ernst macht mit der Finanzierung neuer Ausbildungsplätze durch Umlagefinanzierung. Hierzu muss es unverzüglich einen Gesetzentwurf geben.
In vielen Städten werden sich am 1. Mai Falken an den Demonstrationen der Gewerkschaften beteiligen und auf ihre politischen Forderungen aufmerksam machen. Dabei geht es vor allem darum, dass die Interessen von Kindern und Jugendlichen nicht vergessen werden. Sie nutzen auch die Gelegenheit, um vor Ort gegen unsoziale Sparmaßnahmen zu protestieren, da durch diese immer die Schwächsten in der Gesellschaft am härtesten getroffen werden.






