Stoppt den Krieg!
20.03.2003: Sozialistische Jugend Deutschlands - Die Falken fordert die sofortige Einstellung aller Kampfhandlungen im Irak
Wir sind gegen den Krieg, weil...
Der Bundesvorsitzende der Sozialistischen Jugend Deutschlands - Die Falken, Marten Jennerjahn, spricht sich entschieden gegen den von der Bush-Administration und deren Verbündeten begonnen Angriffskrieg auf den Irak aus: "Der Krieg wird von allen abgelehnt, die demokratische und politische Lösungen von internationalen Konflikten anstreben. Auch die Sitzungen des UNO-Sicherheitsrates haben keine Argumente geliefert, die einen Krieg gegen den Irak legitimieren könnten. Das Nichtzustandekommen der zweiten Resolution, wie sie von den USA und Großbritannien gefordert wurde, zeigt in aller Deutlichkeit, wie isoliert die USA und ihre Verbündeten mit ihrem Angriffskrieg in der Welt stehen. Es gibt keine Legitimation, die den völkerrechtswidrigen Krieg gegen den Irak rechtfertigen könnte."
Der Angriffskrieg gegen den Irak führt nicht nur zu einer Katastrophe für die dort lebenden Menschen, sondern es droht eine Destabilisierung der gesamten Region mit unabsehbaren weltweiten Folgen.
Die SJD - Die Falken sehen als Hintergrund des Krieges gegen den Irak in erster Linie ein Zusammenspiel von militärischen und wirtschaftlichen Interessen der USA. Es geht nicht allein um die Entwaffnung des Iraks, sondern um die Vorherrschaft über das Öl am Golf. Der Falken-Bundesvorsitzende verurteilt den von der Bush-Administration unter dem Vorwand des "Kampfes gegen den internationalen Terrorismus" begonnenen Krieg. Das militärische Vorgehen gegen den Irak stellt kein politisches Einzelereignis, sondern einen weiteren Schritt zur Globalisierung militärischer Gewalt dar.
Die SJD - Die Falken vertreten die Ansicht, dass die USA mit dem Angriff auf den Irak nach globaler Vorherrschaft streben. Dabei wird die politische Schwächung und Untergrabung der UN bewusst in Kauf genommen. Die Falken sind der Auffassung, dass vielmehr die UNO als einzig völkerrechtlich anerkanntes Gremium zur internationalen Konfliktlösung gestärkt werden müsste. Keinesfalls darf es Militärbündnissen oder Einzelstaaten überlassen werden, weltpolizeiliche Rechte für sich in Anspruch zu nehmen.






