Willst du Mentee oder Mentorin werden?

08.03.2006: Seminar zum Auftakt des zweiten Mentorinnenprojekt.

Drei aus dem Mentoring-Projekt

Es ist wieder soweit!

Am 1. und 2. April 2006 findet im Falkenzentrum SUB in Braunschweig das zweite Auftaktseminar zum Mentorinnenprojekt statt. Na? Das kommt dir bestimmt bekannt vor!

Vor gut einem Jahr fanden sich vier (Tandem-) Paare aus der Bundesrepublik Deutschland zusammen, um ein für den Verband noch völlig neues Projekt zu erforschen, dass Mentoringprojekt. Ein Projekt für interessierte Mädchen und Frauen, die noch nicht so viel Erfahrungen mit den Verband und seinen Strukturen haben, die Mentees. Sie treffen sich mit erfahrenen Frauen, den Mentorinnen, die schon lange bei den Falken aktiv sind, um sich auszutauschen, zu unterstützen, und um gemeinsam voneinander zu lernen.

Warum nur für Mädchen und Frauen fragst du dich?

Weil wir Mädchen und Frauen die Chance geben wollen, ein Netzwerk aufzubauen, in dem sie sich austauschen und anregen können, und die eigene Verbandsarbeit reflektieren können. In dem keine Männerstammtischgespräche Platz finden oder Kungeleien und Küchenkabinette die Oberhand gewinnen. Das Projekt soll Mädchen und Frauen unterstützen, von den Erfahrungen der Mentorinnen zu profitieren und sich Platz und Gehör zu verschaffen.

Und wie funktioniert das dann konkret?

Beim Auftaktseminar begegnen sich Mentee und Mentorin zum ersten Mal und überlegten gemeinsam, was sie in den acht Monaten "anpacken" wollen. Beendet wird das Projekt durch ein Abschlussseminar im Herbst. In der Zwischenzeit organisieren die Tandempaare ihren Austausch selber, sei es durch Telefonate, Emails oder Treffen.

Acht Monate sind ein langer Zeitraum, doch die erste Mentoringrunde berichtete, dass die Zeit schneller um war als gedacht. Ziel des Projektes ist es, Mädchen und Frauen in der Verbandsarbeit zu stützen und zu stärken, gesammelte Erfahrungen im Verband weiter zu geben, Frauen noch viel stärker in Gremienarbeit einzubinden und einfach mehr Lust zu machen auf eine aktive Beteiligung im Verband!

Ein gemeinsamer Start ist wichtig

In der ersten Mentoringrunde haben wir außerdem festgestellt, dass nicht nur der Austausch zwischen Mentee und Mentorin wichtig ist, sondern auch der in der ganzen Gruppe, deshalb sind auch der gemeinsame Start und das gemeinsame Ende ein wichtiger Teil des Projekts.

Was bringt mir das?

Du fragst dich, ob dir das Projekt etwas bringen würde? Mit Sicherheit; denn alle Mentees wurden in Gremien gewählt und sind jetzt für den Verband aktiv. Die Tandempaare bestehen weiter und unterstützen sich über das Projekt hinaus, Freundschaften haben sich entwickelt und die Idee zur zweiten Mentoring-Runde! Außerdem sorgt die gemeinsame Zielformulierung von Mentee und Mentorin eben auch dafür, dass die Themen behandelt werden, die der Mentee besonders unter den Nägeln brennen.

Hast du Lust bekommen? Willst du Mentee oder Mentorin werden, dann melde dich im Bundesbüro unter 030/261030-13 oder per mail bei Kerstin.