Die nächsten Schritte
08.03.2006: Die Delegierten des Bundesausschusses stimmen für eine breite und intensive Diskussion über die Schwerpunkte der Arbeit des Verbandes
Sven Frye und Veit Dieterich
Der Bundesausschuss der Sozialistischen Jugend Deutschlands - Die Falken beschließt in Zusammenhang mit den Änderungen im Bundesvorstand:
Die Veränderungen der letzten Wochen stellen uns unverkennbar vor Herausforderungen, aber sie stellen nicht unsere Motivation in Frage, die gemeinsamen Aufgaben und Vorhaben voranzubringen. Die geplanten Aktivitäten der Ringe, das Bundespfingstcamp und die Vorbereitungen auf das ‚Global Village’ leisten hierfür einen hervorragenden Beitrag. Die Ringaktivitäten ermöglichen auch neue gliederungsübergreifende Kooperationen, die eine wichtige Funktion der Bundesvorstandsarbeit darstellen. Diese Zusammenarbeit stärkt das Gefühl an einem Strang zu ziehen. Es muss uns gelingen die gefühlte Distanz zwischen den Gliederungen, den Gliederungen und der bundesweiten Arbeit zu reduzieren.
Wir haben uns für einen Prozess der bewussten Organisationsentwicklung von ‚unten nach oben’ entschieden. Durch diesen Prozess wollen wir die Kraft der Selbstorganisation fördern, die politische Legitimation unserer Organe stärken und die Handlungsfähigkeit verbessern. Für seine tiefgehende Verankerung und breite Beteiligung im Verband braucht der Prozess die nötige Priorität, aber auch Zeit.
Vor uns liegt eine Phase der Orientierung und des Sammelns. Diese Chance müssen und werden wir nutzen. Es ist wichtig, das Profil des arbeiterjugendbewegten Kinder- und Jugendverbandes weiter zu stärken und das nötige Selbstbewusstsein für die Falkenarbeit zu fördern. Diese Phase muss durch gemeinsame Aktivitäten und Dialog charakterisiert sein und wird ihren Abschluss in einem größeren politischen Forum finden.
Der Bundesausschuss wählt eine/n neue/n Bundesvorsitzende/n. Der Wechsel erfolgt sehr kurzfristig und nicht mit der sonst üblichen politischen Vorbereitung. Auf der Grundlage der Beschlüsse der letzten Bundeskonferenz wird der Bundesvorstand seine Arbeit fortsetzen. Die Beschlüsse dieser Konferenz ergeben ein Arbeitsprogramm, das auf zwei Jahre ausgelegt ist. Es steht ganz im Zeichen der Stärkung der Verbandsidentität durch viele gemeinsame Aktionen. Darüber hinaus werden wir uns auch nach außen mit klaren politischen Positionen auftreten.
Im Herbst wollen wir den nötigen Raum für eine breite Diskussion der Bundesvorstandsarbeit und der politischen Vorbereitung der nächsten Bundeskonferenz ermöglichen.
Der Bundesausschuss beauftragt den Bundesvorstand den Bundesausschuss im Herbst 2006 so zu gestalten, dass es genügend Raum gibt, eine breit angelegte Diskussion zu führen, die als Auftakt zur politischen Vorbereitung der nächsten ordentlichen Bundeskonferenz dient. Ziel muss es sein, die Bundesvorstandsarbeit auf viele Beine zu stellen. Um eine größtmögliche Beteiligung der Gliederungen zu gewährleisten, soll die Veranstaltung offensiv beworben werden.







