Das Willy Brandt Center Jerusalem (WBC)

Zentrum der Begegnung und Kommunikation

Das WBC in Jerusalem

Im April 1996 unterzeichneten die Jusos in der SPD, die israelische Arbeiterpartei-Jugend und die palästinensische Fateh-Jugend in Ramallah den Gründungsvertrag für die Einrichtung eines gemeinsamen Zentrums der Begegnung und Kommunikation, dem später auch die Jugendorganisation von Meretz beigetreten ist. Der Berliner Förderverein Willy-Brandt-Zentrum e.V. wurde 1997 gegründet, mit dem Ziel diese Idee eines deutsch-israelisch-palästinensischen Zentrums in Jerusalem Wirklichkeit werden zu lassen. Die Umsetzung der Vision wurde kontinuierlich verfolgt, aber erst mit der offiziellen Einrichtung des politischen Instruments des "zivilen Friedensdienst" (ZFD) durch das BMZ (Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung) im Jahr 1998 konnte das Vorhaben als konkretes Projekt realisiert werden.

Das gemeinsame Arbeiten der IUSY Mitgliedsorganisationen aus Palästina, Israel und den Jusos begann im Jahr 2000. Insbesondere die zweite Intifadah erschwerte die ersten Jahre der Arbeit vor Ort. Aber der feste Wille der vier Partnerorganisationen ermöglichte es, dass das Willy Brandt Center 2003 eröffnet werden konnte.
Das WBC liegt im Jerusalemer Stadtteil Abu Tor, genau auf der "Grünen Linie", der Waffenstillstandsline von 1949 zwischen West- und Ost-Jerusalem.

Von Beginn an gab es zwei Säulen im WBC: das WBC als Plattform der Zusammenarbeit von Jusos, Meretz-Jugend, Fateh-Jugend, Arbeiterpartei-Jugend; sowie das WBC als "Center for Encounters and Communication", als öffentliche Plattform der Begegnung. 2007 wurde der Tätigkeitsbereich des WBC um eine weitere Säule erweitert, als die regionalen Verbände der IFM-SEI begannen, ihre 2004 beendete Kooperation unter der Koordination des WBC neu zu beleben.

Die Projekte des Zivilen Friedensdienstes im WBC werden vom Förderverein Willy-Brandt-Zentrum e.V. in Kooperation mit dem forumZFD getragen. Die Ziele des Zentrums orientieren sich an den Ideen des Zivilen Friedensdienstes in Verbindung mit sozialdemokratischen Werten. Das WBC will Vertrauen und Solidarität zwischen jungen politischen Kräften stärken und mit ihnen gemeinsam aktive Formen der Koexistenz basierend auf sozialer und politischer Gleichberechtigung entwickeln.

Mehr zum Förderverein Willy-Brandt-Zentrum e.V.
Satzung und zur Mitgliedschaft:Beitrittserklärung (PDF, 98 kb)

Die Projekte des WBC:


Zugehörige Dateien:
Shalom - Ein Reisebericht aus Israel im Jahr 2006Download (4672 kb)
Licht am Ende des Tunnels - Ein Reisebericht aus Israel im Jahr 2004Download (3322 kb)
Zugehörige Galerien:
Israel Delegationsreise des Queerforums 2008